St. Mauritius

St. Mauritius, Meerbusch-Büderich
Nur der Turm aus dem 12. Jh. , mit seinem berühmten Kreuz und dem Tor von J. Beuys, zeugt von einer 1891 abgebrannten romanischen Kirche, die Th. Ross in neugotischem Stil wieder aufbaute. 1958, 1979 und 1993 fanden umfangreiche Renovierungen statt.

Zur Innenausstattung gehören als besonders sehenswert: die von P. van Treek gestalteten Fenster der Taufkapelle und im Westturm über der Orgelbühne, die Fenster im Langhaus mit den „leiblichen Werken der Barmherzigkeit“ (E. Hentrich), der unter dem Altar stehende Reliquienschrein von S. Mataré (Büderich) mit den Gebeinen des hl. Mauritius und der seligen Hildegundis, das mächtige Altarkreuz(E. Weinert), der imposante Osterleuchter (C. Scheffer), die Pietà von J. Wasen (Büderich), im Altarraum Werke des Südtiroler Bildhauers J. Rifesser: Maria, Mauritius, Hildegundis, Johannes, ferner seine Kreuzwegstationen und manche andere Gegenstände.

Ein Juwel stellt die 1983– 85 wiederhergestellte Hildegundis-Kapelle dar. Sie enthält u.a. einen spätgotischen „Schmerzensmann“ und den spätbarocken „Gekreuzigten“ über dem Altar (von E. Weinert).