„Stille Du, mein Sehnen, Herr“: Frauen komponierten Lied zur Corona-Zeit

Im Internet ist jetzt das neue Lied „Stille Du, mein Sehnen, Herr“ von Simone Betz und Ursula Veittes zu hören. Foto: TZ
Im Internet ist jetzt das neue Lied „Stille Du, mein Sehnen, Herr“ von Simone Betz und Ursula Veittes zu hören. Foto: TZ

Es gibt in der Corona-Zeit auch Gänsehaut-Momente der positiven Art: Etwa, wenn man im Internet das neue Lied „Stille Du, mein Sehnen, Herr“ hört. Zwei engagierte Frauen aus der Pfarreiengemeinschaft „Neuss-West/Korschenbroich“ haben es geschaffen: Seelsorgebereichsmusikerin Simone Betz und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Veittes.

Sie haben gemeinsam getextet und komponiert, und das Ergebnis zu hören „tut einfach gut“, wie es (nicht nur) Pfarrer Michael Tewes ausdrückt. „In all unseren Lebenskrisen empfinden wir eine besonders starke Sehnsucht. Sehnsucht nach gelingendem Leben, geglückten Beziehungen, Liebe und Frieden, nach Freiheit und Geborgenheit, Gesundheit und Glück”, so Veittes. Und diese Sehnsucht sei letztlich eine Sehnsucht nach Gott, der allein in der Lage sei, das tiefste Sehnen der Menschen zu erfüllen.

Und so heißt es in dem Lied: „Auf den Kopf gestelltes Leben, mancher weiß nicht ein noch aus. Ungekannte neue Sorgen ziehen ein in manches Haus. Stille du mein Sehnen, Herr, wenn ich ruhelos, voll Sorgen.“ Der Kehrvers nach der letzten Strophe ist denn auch höchst tröstlich: „Denn du stillst mein Sehnen, Herr, schenkst mir Hoffnung auf ein Morgen. Du trägst mich durch diese Zeit, denn bei dir bin ich geborgen.“ Das Sechs-Minuten-Video ist ab sofort zu sehen und zu hören auf der Plattform Youtube: https://youtu.be/vYcJKZI6AvY