Pro ecclesia et pontifice: Päpstlicher Orden für Reiner Kivelitz aus Grefrath

Päpstlicher Orden: Reiner Kivelitz (links) und Pfarrer Michael Tewes. Foto: TZ

Jahrzehntelanger Einsatz für Kirche und Gesellschaft hat seine Würdigung erfahren: Reiner Kivelitz aus Grefrath erhielt den päpstlichen Orden „Pro ecclesia et pontifice“. Michael Tewes, der leitende Pfarrer im katholischen Seelsorgebereich Neuss-West/Korschenbroich, überreichte ihm die Auszeichnung. 

Kivelitz ist seit seiner Kindheit in der Gemeinde St. Stephanus engagiert, zunächst als Messdiener und später im Pfarrgemeinderat und von 2012 bis 2018 auch im Kirchenvorstand. Dort war er der Verbindungsmann zur St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, als deren Präsident er von 2008 bis 2020 amtierte.

Als Chef der Bruderschaft war es dem jetzt Geehrten ein besonderes Anliegen, die Schützen in die Gemeinde zu integrieren, die Kevelaer-Wallfahrt zu erneuern und die Jugend zur Teilnahme am gottesdienstlichen Leben zu motivieren. Außerdem hat der ehemalige Grundschullehrer zwei Rom-Wallfahrten mitorganisiert und setzte sich stets dafür ein, dass Schützen aus allen Korps am Altar als Messdiener ihre Aufgaben beim Festgottesdienst versahen.

Kivelitz ist seit mehr als zehn Jahren Seniorenmessdiener, seit 2012 Kommunionhelfer und bei jedem Gottesdienst in der Woche vor allem anlässlich von Beerdigungen zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Auch den Küster vertritt er regelmäßig und übernimmt den Schließdienst der Kirche, damit diese für die Beterinnen und Beter geöffnet bleiben kann. 

„Mit einem tiefen Glauben ausgestattet und von ihm getragen, kann er überzeugend nach außen wirken und ist auch als begeisterter und begeisternder Führer durch unsere schöne Pfarrkirche tätig“, so Pfarrer Tewes, der auch Präses der Grefrather Sebastianer ist. 

Für seine Verdienste um die Bruderschaft und die Durchsetzung der Ziele „Glaube, Sitte, Heimat“ wurde Kivelitz bereits mit dem Sebastianus-Ehrenkreuz mit Schulterband ausgezeichnet und ist Ehrenvorsitzender des Jägerkorps, dessen Chef er von 1982 bis 1997 war. Kurzum: „Was er sagt, tut und spürt – er macht es aus vollem Herzen und mit voller Überzeugung. Die Pfarrgemeinde, der Pfarrer und das Erzbistum Köln sind ihm zu tiefem Dank verpflichtet“, so Tewes in seiner Laudatio.