Nikolauskloster: Kirche ist jetzt barrierefrei zu erreichen

Gelungenes Werk: Das Portal (links) erlaubt es den Besuchern des Nikolausklosters jetzt, barrierefrei in die Kirche zu kommen.
Gelungenes Werk: Das Portal (links) erlaubt es den Besuchern des Nikolausklosters jetzt, barrierefrei in die Kirche zu kommen.

„Endlich ist unsere Kirche barrierefrei zugänglich“, sagt Pater Andreas Petith, der Rektor des Nikolausklosters der Oblatenmissionare bei Glehn. Jahrelang habe den Ordensmännern dieses Projekt am Herzen gelegen. „Immer wieder wurden wir von unseren Besuchern auf die Stufe angesprochen, und manch einer musste vor der Kirchentür stehenbleiben“, berichtet der Pater. Man habe zwar eine behelfsmäßige Rampe gehabt, doch sie sei keine Dauerlösung gewesen.

„Unsere Freunde und Förderer haben uns in dieser Situation unterstützt und die nötigen Gelder gespendet. Gottseidank konnten wir für dieses Projekt bereits vor der Corona-Krise genügend Mittel zurücklegen und das Projekt nun abschließen“, so Petith. Eine möglichst unauffällige Lösung war immer sein Ziel. Mit Unterstützung und Beratung durch den Architekten Hans Joachim Onkelbach aus Grevenbroich ist dies auch gelungen. Und wenn die Gottesdienstbesucher jetzt kommen, fällt vielen die Veränderung gar nicht auf.

„Das Erdreich vor dem Portal und die Steingutfliesen beim Eintritt in die Kirche haben wir leicht angehoben. Damit ist unsere Klosterkirche für Familien mit Kinderwagen wie auch Personen mit Rollatoren oder Rollstühlen leicht zu erreichen“, heißt es. Ebenso seien die beiden anderen Eingänge direkt neben der Kirchentür ebenerdig gestaltet worden.