Neuer Standort des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin am „Etienne“

Freude über die neue Zusammenarbeit am katholischen Johanna-Etienne-Krankenhaus: Geschäftsführer Paul Kudlich, Praxismanagerin Lisa Speck, Professor Lutz Freudenberg, ZRN-Geschäftsführer Uwe Henke und Netzwerkkoordinator Timon Seidlitz (v.l.n.r.).

Eine rasche Terminvergabe, modernste Geräte und kaum Wartezeit vor der Untersuchung: Das verspricht die neue Praxis des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin (ZRN), die jetzt am katholischen Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss ihre Türen öffnet.

Schon zuvor arbeiteten das „Etienne“ und das Zentrum zusammen und boten radiologische Untersuchungen an. Allerdings befanden sich die Räumlichkeiten innerhalb der Klinik, wo stationäre und ambulante Patienten gleichermaßen behandelt wurden – was für Menschen, die nicht in der Klinik aufgenommen waren, mitunter zu Wartezeiten führte. Die neue Praxis, die in den früheren Klassenzimmern der Krankenpflegeschule auf dem „Gesundheitscampus am Etienne“ untergebracht ist, ist aus dem Klinikalltag ausgelagert und ausschließlich für ambulante Patienten bestimmt.

Dabei unverändert ist die Kooperation zwischen dem ZRN und dem Johanna-Etienne-Krankenhaus – im Gegenteil: Die Einrichtungen arbeiten sogar noch enger zusammen. Gemeinsam investierten sie in die Umbaumaßnahmen und die technische Ausstattung: Zwei Magnetresonanztomografen der neuesten Generation, ein Computertomografie- und ein digitales Röntgengerät werden hauptsächlich von Mitarbeitern des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin, aber auch von Ärzten des Krankenhauses betrieben. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Etienne Krankenhaus von nun an eine bessere medizinische Versorgung von ambulanten Patienten im Rhein-Kreis Neuss bieten und uns als modernste radiologische Praxis am linken Niederrhein bezeichnen zu dürfen“, so ZRN-Geschäftsführer Uwe Henke.

Mit verlängerten Öffnungszeiten – an Wochentagen bis 22 Uhr und samstags bis 16 Uhr – und einer eigenen Hotline, unter der jeder innerhalb von nur fünf Werktagen einen MRT-Termin bekommt, orientiert sich die Praxis an den Bedürfnissen der Patienten. „Auf einen MRT-Termin musste man zuvor unter Umständen deutlich länger warten. Dabei bringt die Untersuchung häufig Klarheit in medizinische Fragestellungen. Für mich als Arzt ist es ein gutes Gefühl, selbst komplizierte MRT-Bilder in kürzester Zeit durchführen zu können“, erklärt Professor Dr. Hinrich Wieder aus dem ZRN. Außerdem wurden deutlich mehr Umkleidekabinen als gewöhnlich eingeplant, was die Wartezeit vor Ort deutlich reduziert und zu einer räumlichen Entzerrung im Sinne der Hygiene beiträgt.