Kita St. Maternus in Sinsteden nutzt Tablets für kreatives Lernen

„Best-Practice-Beispiel“ (von links): Sinstedens Kita-Leiterin Angela Helfenstein, Elzbieta Latos, die Verwaltungsleiterin der Pfarreiengemeinschaft
„Best-Practice-Beispiel“ (von links): Sinstedens Kita-Leiterin Angela Helfenstein, Elzbieta Latos, die Verwaltungsleiterin der Pfarreiengemeinschaft "Gilbach", und Matthias Schlömer vom Kirchengemeindeverband.

In Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln nahm die Kindertagesstätte St. Maternus in Sinsteden am Praxisprojekt „Let`s do it!: Tablets & Apps für kreatives Tun und spielerisches Lernen in der Kita“ teil. Sechs Einrichtungen bekamen zum Abschluss die Auszeichnung „Best-Practice-Beispiele“, darunter auch der Kindergarten aus dem Rommerskirchener Seelsorgebereich „Gilbach“. Kita-Leiterin Angela Helfenstein, Elzbieta Latos, die Verwaltungsleiterin der Pfarreiengemeinschaft, und Matthias Schlömer vom Kirchengemeindeverband nahmen die Ehrung entgegen.

Auf der Basis des entdeckenden Lernens erarbeiteten die Kinder der Kita St. Maternus das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ auf dem Tablet einmal ganz anders. Dazu saßen die Jungen und Mädchen nicht vor dem digitalen Medium. Sie bewegten sich in der Einrichtung, nahmen Dinge bewusst wahr, fotografierten Farben und Gegenstände, reihten diese für einen Film aneinander und spielten den Ton sowie ein „Farbenlied“ auf. In der Erarbeitung waren die Jungen und Mädchen mit großem Interesse und hoher Motivation dabei.

„Kinder wachsen heute selbstverständlich mit den neuen Medien auf. Die digitale Welt entwickelt sich schnell weiter. Das Thema Medienerziehung in der Kita ist wichtiger denn je“, sagt Angela Helfenstein. Im Elementarbereich bietet die Tagesstätte St. Maternus im Bereich „Medien“ etwa die Möglichkeit, Themen aufzugreifen, Sprechanlässe zu schaffen und vielseitig kreativ zu werden.

„Die Chance möchten wir für die Kinder nicht ungenutzt lassen. Natürlich gibt es Regeln im Umgang mit unseren digitalen Medien. Kinder brauchen Begleitung durch einen Erwachsenen und dürfen sich nicht selbst überlassen sein. Der Einsatz mit den unterschiedlichen Medien ist den kindlichen Themen angepasst, greift die Interessen auf und wird zielorientiert eingesetzt“, so Helfenstein.