Katholische Erziehungs- und Familienberatung in Grevenbroich zog Bilanz

Zogen Bilanz: Birgit Röttgen und Thomas Overlöper von der Erziehungs- und Familienberatung.
Zogen Bilanz: Birgit Röttgen und Thomas Overlöper von der Erziehungs- und Familienberatung.

Insgesamt 459 Beratungsfälle hat die katholische Erziehungs- und Familienberatung Grevenbroich und Jüchen im vergangenen Jahr verzeichnet. Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die die Einrichtung des Caritasverbands jetzt vorgelegt hat. Durch die zunehmende Vernetzung mit Familienzentren, Schulen oder den Jugendämtern sowie einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit anderen Institutionen kommt immer mehr Klientel auf Empfehlung oder durch Hören-Sagen.

„Die hohe Anzahl der Fälle hält sich konstant. Einerseits freuen wir uns über diese Entwicklung – stellen aber auch fest, dass wir dadurch vor Herausforderungen gestellt werden, wenn Anfragen steigen, die Stunden für das Personal jedoch nicht und wir trotzdem gleichbleibende Qualität in unseren Beratungs- und therapeutischen Prozessen beibehalten wollen“, heißt es. Zurzeit bilde sich die erhöhte Nachfrage in den Wartezeiten auf einen Termin zum Erstgespräch ab.Auch 2019 hat die Beratungsstelle ihre Veranstaltungsreihe „Blickpunkt Familie“ fortgesetzt. Gern nahm sie auch die Einladung an, sich am Ferienprogramm „Safer Youth“ zu beteiligen, ein kostenfreies Angebot für Jugendliche der Stadt Grevenbroich. Eine Psychologin bot einen interaktiven Workshop für Jungen und Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren zum Thema „Verrückte Gefühlswelt“ an.Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle kooperiert mit nunmehr 16 Familienzentren in Grevenbroich und Jüchen. In den Kitas wird vor Ort eine monatliche Eltern- und Fachberatung angeboten. Näheres im Internet: www.beratung-in-grevenbroich.de