Johanna-Etienne-Krankenhaus: 1000. Corona-Impfung bei den Mitarbeitern

Ordensschwester Amala Puthukkalayil, die in der Seelsorge arbeitet, bekam die 1000. Corona-Impfung im Johanna-Etienne-Krankenhaus. Foto: Klinik
Ordensschwester Amala Puthukkalayil, die in der Seelsorge arbeitet, bekam die 1000. Corona-Impfung im Johanna-Etienne-Krankenhaus. Foto: Klinik
Trotz des vorübergehenden Impfstopps mit dem Präparat von Astrazeneca erreichte das katholische Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss die 1000. Corona-Impfung unter den Mitarbeitern. Ordensschwester Amala Puthukkalayil, die in der Seelsorge arbeitet, beging das "Jubiläum".
 
Die Debatte um das Vakzin trübte die Impfbereitschaft in der Klinik kaum. „Die Vorteile einer Impfung mit Astrazeneca sind deutlich größer als das Risiko, schwere Nebenwirkungen zu erleiden. Dass die EMA diese Botschaft nochmals bestätigt hat, gibt uns Sicherheit und motiviert uns, weiter zu impfen“, so Oberarzt Dr. Wolf Köster, der die Arbeitsgruppe Impfen leitet. Dazu trage auch die Nachricht aus der Universität Greifswald bei, die eine Behandlung für die sehr selten auftretenden Hirnvenenthrombosen nach der Gabe von Astrazeneca entwickelt hat.
 
Unter die Zahl „Tausend“ fallen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Alle Mitarbeiter, die zu den Gruppen mit hoher Dringlichkeit gehören und impfbereit waren, haben beide Dosen bekommen – insgesamt 290 Frauen und Männer. Zu diesen Gruppen zählt in erster Linie das Personal, das Kontakt mit Covid-Patienten etwa auf der Intensivstation oder in der Ambulanz des nach der Gründerin der Neusser Augustinerinnen benannten Krankenhauses hat. Ebenfalls eingeschlossen sind Kräfte, die mit besonders schutzbedürftigen Menschen wie Krebspatienten oder auch Neugeborenen arbeiten.