Fester Strang im sozialen Netz: Caritas legte ihren Jahresbericht vor

Zentrale der Caritas: die Verwaltung neben dem Altenheim St. Barbara in Grevenbroich. Foto: TZ
Zentrale der Caritas: die Verwaltung neben dem Altenheim St. Barbara in Grevenbroich. Foto: TZ

Insgesamt 1067 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 68 Auszubildende, 604 Bewohner in den Seniorenzentren, 1196 ambulant betreute Patienten und 10.035 ausgelieferte Mahlzeiten – wenn der katholische Caritasverband im Rhein-Kreis Neuss ihren Jahresbericht vorlegt, dann kommen stets eindrucksvolle Zahlen auf den Tisch. Und so war es auch diesmal.

Der Wohlfahrtsverband unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Hans W. Reisdorf verzeichnete im vergangenen Jahr eine Bilanzsumme von 73,5 Millionen Euro und 1,33 Millionen Gesamtdienstleistungsstunden.

„Dieser Rückblick auf eine selbstverständliche Normalität macht deutlich, wie sich innerhalb von wenigen Wochen der Anspruch an unsere Dienste und Einrichtungen gravierend verändert und erhöht hat. Die uns anvertrauten Menschen, die Schwachen und Alten unserer Gesellschaft, sind besonders gefährdet und benötigen jetzt noch mehr Zuwendung und Fürsorge“, schreiben Reisdorf und sein Stellvertreter Marc Inderfurth angesichts der Corona-Krise.

Die Bandbreite der Angebote reichte auch 2019 von der Gemeindecaritas über das Hausnotruf-System bis zur Suchtkrankenhilfe. Auch die Schuldner- und Insolvenzberatung war stark gefragt. Altenheime betreibt die Caritas nicht nur an ihrem Stammsitz in Grevenbroich, sondern auch in Büttgen, Osterath, Rommerskirchen, Nievenheim und Weckhoven.