„Eine frohe Kirche ist mein Hobby“: Diakon Stader feierte Goldjubiläum

10.05.2022

/

Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

Klaus Stader aus Delhoven wurde vor 50 Jahren zum Diakon geweiht. Foto: TZ

Die Frage nach seinem Hobby beantwortet Klaus Stader kurz und knapp: „Eine frohe Kirche war und ist mein Hobby, und mehr als 24 Stunden hat der Tag nicht.“ Jetzt feiert der pensionierte Seelsorger aus der Gemeinde St. Josef in Delhoven sein Goldjubiläum. Vor 50 Jahren weihte ihn Bischof Dr. Augustinus Frotz zum Diakon.

„Die Nähe bei den Menschen“ war immer das Ziel des heute 84-Jährigen, der geistig unverändert hellwach, temperamentvoll und lebhaft das Geschehen in Kirche und Welt verfolgt. Begonnen hatte er seine Laufbahn als Küster-Praktikant im Spiritaner-Kloster Knechtsteden unweit von Delhoven. Küsterstellen in Bochum, Iserlohn und Köln folgten genauso wie seine theologische Ausbildung. 1972, nach der Weihe, ernannte ihn Erzbischof Kardinal Joseph Höffner zum hauptamtlichen Diakon in Köln-Bickendorf. Nach drei Jahren wechselte der jetzige Jubilar in die Gemeinde St. Andreas in Norf, nach weiteren sechs Jahren in die Pfarrei St. Thomas Morus in Metzkausen im Kreis Mettmann.

„Unter jedem Kirchturm muss man eine Seelsorgekraft finden, sonst geht die Nähe zu den Menschen verloren“, sagt Stader, der seit 1996 mit seiner Ehefrau Ursula, mit der er drei Kinder hat, in Delhoven lebt und 2007 in den Ruhestand ging. Sein Jubiläum feierte er im engsten Familienkreis in seiner Weihekirche St. Aposteln in Köln.